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1. Damen: Eine Ära geht zu Ende - Thomas Sandner gibt Traineramt auf!

28.06.2018 Das es am 01.05.2018 im Rückspiel der Relegation das letzte Spiel für ihn sein wird, war so nicht abzusehen. Knapp 2 Monate später ist es aber Gewissheit. Nach 14 überaus erfolgreichen Jahre...
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Frank Hofbauer

1. Damen: Klassenerhalt nach Herzschlagfinale

02.05.2018

HV Chemnitz vs. TS Herzogenaurach 16:17 (9:11)

23 Sekunden vor dem Abpfiff des Relegationsrückspiels um den Klassenerhalt in der 3. Liga gab es kein Halten mehr für den Großteil der 525 Zuschauer in der prall gefüllten Sachsenhalle. Kathrin Lucka gelang der viel umjubelte Treffer zum 16:17-Endstand. Selten zuvor wurde eine Niederlage unserer Mädels derart bejubelt wie am Tag der Arbeit. Somit können die Verantwortlichen des HVC für eine weitere Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse im Frauenhandball planen. Dies ist die Belohnung für die jahrelange kontinuierliche Arbeit im Verein, auch in Bezug auf den Nachwuchs. Zudem muss der Verein jedes Jahr mit einem engen finanziellen Rahmen planen, das Stemmen der 3. Liga ist dabei schon eine große Herausforderung. Auch an dieser Stelle nochmals der Dank an alle Sponsoren des Vereins.

Die Wichtigkeit der Partie war zu Beginn vor allem unseren Mädels anzusehen. Zu nervös zeigten sie sich vor der großen Kulisse, im Angriff gab es fast kein Durchkommen. Erst nach gut 6 Minuten gelang Claudia Breßler der Anschlusstreffer zum 1:2. Obwohl auch Herzogenaurach einige gute Torchancen liegen ließ, gehörte die erste Spielhälfte eindeutig den Gästen. Ca. 50 mitgereiste Fans unterstützten ihr Team enthusiastisch. Nach knapp 10 Spielminuten bot sich unseren Damen trotzdem die Chance zum Ausgleich. Diese wurde aber nicht genutzt, im Gegenzug erhöhten die Gäste dadurch auf 2:4. Trainer Thomas Sandner nahm danach seine erste Auszeit. Der Rückstand erhöhte sich danach bis auf 4 Tore (2:6). Nachdem dann Anja Stöhr um ein Tor verkürzte, erhielten wir eine Zeitstrafe. Der damit verbundene Strafwurf der Gäste ging zum Glück über das Tor, in der Unterzahl kassierten wir ein weiteres Tor. Die gleiche Situation gab es knapp 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff beim Stand von 7:10: Zeitstrafe und Strafwurf gegen unsere Team. Allerdings konnte Torhüterin Sabrina König diesen 7m entschärfen, zudem kassierten wir diesmal kein Tor in der Unterzahl. Bis zur Halbzeit konnten wir auf 9:11 verkürzen. Schon jetzt deutete sich an, dass aufgrund der geringen Anzahl der erzielten Tore im besten Fall eine Niederlage mit 2 Toren für den Klassenerhalt reichen würde. Das war allerdings nicht das Ansinnen der Mannschaft und des Trainerteams.

Nach dem Seitenwechsel gelang zunächst das Anschlusstor durch Kathrin Lucka. Eine weitere Zeitstrafe gegen uns blieb wieder ohne Gegentor, so dass nach gut 5 Minuten der Ausgleich zum 11:11 durch Claudia Breßler (7m) gelang. Erst in der 43. Minute führte Herzogenaurach wieder mit 12:14, aber Anja Stöhr konnte wieder auf ein Tor verkürzen. Jetzt fiel über 7 Minuten auf beiden Seiten kein Tor. Die Anspannung jeder einzelnen Spielerin auf dem Feld war deutlich zu spüren. Dies zeigte sich bei vielen Fehlwürfen und vor allem technischen Fehlern. Bei uns konnte sich aber immer wieder Sabrina König im Tor mit sehenswerten Paraden auszeichnen, sie hielt damit ihr Team im Spiel. Zum Ende hin wurde das Spiel erneut zu einer Nervenschlacht. 7 Minuten vor dem Schlusspfiff konnte zunächst Sarah Hoßmang auf 15:16 verkürzen, praktisch im Gegenzug erhöhte Herzogenaurach wieder auf 2 Tore. Bis zum entscheidenden Tor fiel dann wieder über 6 Minuten kein einziger Treffer. Dies kam manch einem Zuschauer aber wie eine Ewigkeit vor. Nach 55 Minuten war dann für Kerstin Streit die Partie nach der dritten Zeitstrafe und der damit verbundenen Roten Karte beendet. Der Strafwurf der Gäste wurde erneut bravourös durch Sabrina König pariert, auch in dieser Unterzahl kämpften unsere Mädels wieder um jeden Ball und verhinderten somit einen Torerfolg der Gäste. Bereits eine Minute vor dem Abpfiff bot sich unseren Mädels die Chance zum Anschlusstreffer. Durch erneute technische Fehler erhielt aber Herzogenaurach den Ball und kam in eine Gegenstoßsituation. Aber auch unseren Gästen passierte im Spielaufbau ein Fehler. Claudia Breßler ging energisch dazwischen und erkämpfte den Ball. Das folgende Abspiel auf Kathrin Lucka brachte den anfangs erwähnten Treffer zum Klassenerhalt in der 3. Liga.

Fazit: So ein nervenaufreibendes Spiel bis zur letzten Sekunde, bei dem jeder Treffer entscheidend sein kann, gibt es wohl nur im Handball. Dass es das in der 3. Liga auch nächste Saison wieder in Chemnitz zu erleben gibt, ist der wohl größte Erfolg dieser Sportart in unserer Stadt.

Es spielten: Sabrina König, Stephanie Wähner; Claudia Breßler (4/2), Catrin Grützmann, Sarah Hoßmang (1), Anna Leibnitz, Kathrin Lucka (4), Anja Noack (1), Sandra Schumann (2), Katarzyna Skoczynska, Petra Starcek (1), Anja Stöhr (3), Kerstin Streit, Anne-Katrin Weingardt

Zeitstrafen: Chemnitz 4x2min (1x Rot) / Herzogenaurach 1x2min

Siebenmeter: Chemnitz 3/2 / Herzogenaurach 5/2

Zuschauer: 525


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