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1. Damen: HVC macht sich das Leben selbst schwer

17.12.2018 Im letzten Spiel der Hinrunde stand für die HVC-Damen zwar am Ende der erhoffte Heimsieg, allerdings machten sie sich das Leben lange Zeit selbst schwer. Der zweite Heimsieg in dieser Saison...
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Frank Hofbauer

1. Damen: Packendes Sachsenderby endet mit Punkteteilung

09.04.2018

HV Chemnitz vs. SC Markranstädt 29:29 (13:16)

In einem bis zum Abpfiff packenden Sachsenderby erkämpften sich unsere Damen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit ein hoch verdientes Remis gegen den SC Markranstädt. Die komplette Überraschung gelang zwar nicht, aber das 29:29 war ein leistungsgerechtes Unentschieden zwischen beiden sächsischen Teams.

Nach einem kurzen Abtasten gelang Sandra Schumann der erste Treffer der Partie. Nach dem Ausgleich der Gäste gelang Kerstin Streit die erneute Führung. Danach kassierten wir aber 3 Tore in Folge zum 2:4, weshalb Trainer Thomas Sandner bereits nach 8 Minuten die erste Auszeit nahm. Im Angriff fehlte noch die Durchschlagskraft, wodurch keine klaren Torchancen zustande kamen. Die Folge war ein 4-Tore-Rückstand nach 12 Minuten (3:7). Auch bedingt durch ungenaue Zuspiele eroberte Markranstädt mehrmals den Ball und kam dadurch zu einigen Treffern. Nachdem der Rückstand nach 21 Minuten auf 6 Tore anwuchs (7:13), nahm unser Trainer bereits seine zweite Auszeit. So richtig in Fahrt kamen unsere Damen aber erst in den letzen 5 Minuten der ersten Spielhälfte. Eine Überzahlsituation wurde konsequent ausgenutzt. Erst erzielte Claudia Breßler mit einem Strafwurf das 11:15, danach gelangen Katarzyna Skoczynska und nochmals Claudia Breßler die Treffer zum 13:15. Im letzten Angriff vor der Halbzeit schafften wir leider nicht mehr den Anschlusstreffer. Im Gegenzug erhöhte Markranstädt 11 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auf 13:16.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kassierten wir gleich 2 Treffer zum 13:18. Nachdem dann die Gäste in der 37. Minute den Treffer zum 16:20 erzielten, erlebten die Zuschauer von da an bis zum Ende ein spannendes und teilweise hochklassiges Sachsenderby. Zunächst brachten uns die überragenden Claudia Breßler und Anja Stöhr mit 3 Treffern in Folge wieder in Reichweite (19:20). Dies veranlasste den Gästetrainer, sofort eine Auszeit zu nehmen. Durch einen Strafwurf erhöhte der SCM wieder auf 2 Tore, danach gelang beiden Teams jeweils ein weiterer Treffer. Mit wieder 3 Toren in Folge konnte der Rückstand dann durch Anja Stöhr, Claudia Breßler (Strafwurf) und schließlich Catrin Grützmann zur viel umjubelten Führung umgewandelt werden (23:22). Daran hatte jetzt auch Stephanie Wähner im Tor ihren Anteil. Nach dem Ausgleich durch einen Strafwurf bot sich Claudia Breßler die erneute Chance zur Führung. Allerdings wurde ihr Strafwurf großartig von der Gästetorhüterin vereitelt. So kassierten wir in Unterzahl den Treffer zum 23:24. Durch einen vermeidbaren Ballverlust im Angriff konnte Markranstädt einen Gegenstoß einleiten, welcher mit einer weiteren Zeitstrafe gegen uns endete. Den Strafwurf verwandelten die Gäste wieder sicher. Aber unsere Damen ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und kämpften wieder aufopferungsvoll. Durch Sandra Schumann und Katarzyna Skoczynska schafften wir den erneuten Ausgleich zum 25:25. Die letzten 4 Spielminuten waren dann nichts für schwache Nerven. Markranstädt legte jetzt immer einen Treffer vor. Mit Unterstützung des begeisterten Publikums gelang uns immer wieder der Ausgleich, so auch 7 Sekunden vor dem Ende durch Sandra Schumann. Mit der Schlusssirene erhielten die Gäste noch einen Freiwurf, welche aber zum Glück noch abgewehrt wurde. Dieser Punktgewinn wurde zu Recht von unseren Mädels bejubelt.

Es spielten: Sabrina König, Stephanie Wähner; Melanie Beckert (1), Claudia Breßler (11/4), Catrin Grützmann (1), Sarah Hoßmang, Anna Leibnitz, Anja Noack (1), Sandra Schumann (4), Katarzyna Skoczynska (2), Petra Starcek, Anja Stöhr (8), Kerstin Streit (1), Anne-Katrin Weingardt

Zeitstrafen: Chemnitz 3x2min / Markranstädt 3x2min

Siebenmeter: Chemnitz 5/4 / Markranstädt 7/7

Zuschauer: 265

 

Abgerundet wurde dieses Wochenende durch den Einzug unserer zweiten und dritten Vertretung in das sächsische Pokalfinale! Lag der Erfolg unserer zweiten Mannschaft im Duell zweier Sachsenligisten gegen den Tabellendritten HSV 1956 Marienberg (32:30) auch vorher im Bereich des Möglichen, so ist der Einzug unserer dritten Mannschaft (Verbandsliga) gegen den Tabellenführer der Sachsenliga, die HSG Neudorf/Döbeln (30:27) eine echte Sensation. Somit kommt es tatsächlich zu einem reinen HVC-Finale!


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